Wissen erforschen, digitale Umgebungen gestalten
Die digitale Transformation verändert grundlegend, wie Wissen entsteht, erworben, verbreitet und genutzt wird. Digitale Medien und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten – und stellen zugleich neue Anforderungen an Individuen und Gesellschaft.
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) erforscht, wie Menschen in digitalen Kontexten lernen, Informationen verarbeiten, kommunizieren und gemeinsam Wissen entwickeln. Im Fokus stehen die kognitiven, motivationalen und sozialen Prozesse, die diese Wissenspraktiken prägen. Ziel ist es, evidenzbasierte Gestaltungsprinzipien für digitale Umgebungen zu entwickeln.
Unter dem Leitmotiv Research in Action verbindet das IWM Forschung und Anwendung eng miteinander: Theoretische Modelle werden in realen Nutzungskontexten erprobt, weiterentwickelt und in konkrete Lösungen überführt. Digitale Technologien werden auch am Institut selbst entwickelt und ihre Wirkung empirisch untersucht.
Die Forschung ist entlang von drei zentralen Wissensumgebungen organisiert: Lehr- und Lernumgebungen, Informationsumgebungen und Kommunikationsumgebungen. Sie beschreiben unterschiedliche Kontexte, in denen Wissen gezielt aufgebaut, individuell erschlossen oder im Austausch zwischen Menschen entsteht.
Die Anwendung der Forschung ist hauptsächlich auf die folgenden Praxisfelder ausgerichtet:
- Wissensprozesse in formalen Lernorten
- Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Schule
- Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Hochschule
- Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Schule
- Wissensprozesse in informellen Lernorten, wie z.B. Museen, Gedenkstätten, Portale, Archive
- Wissensprozesse bei der alltäglichen Mediennutzung

