Unsere Expertise

Forscherinnen und Forscher aus Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken, Linguistik, Kultur-, Medien- und Neurowissenschaften, Ökonomie, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie sowie Informationswissenschaft und Informatik an 23 Einrichtungen haben sich im Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale zusammengeschlossen, um ihre Expertise zu bündeln und die Sichtbarkeit der Leibniz-Gemeinschaft in Bildungsfragen bei Geldgebern, politischen Entscheidungsträgern, Bildungsadministration und in der Öffentlichkeit zu erhöhen.

Bildung als einen Prozess zu verstehen, der sich über die gesamte Lebensspanne erstreckt, ist eine notwendige Voraussetzung um Chancen zu erkennen und individuelle Potenziale zu nutzen.
Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi)
Sprachliche Kompetenzen sind der Ausgangspunkt für Bildung und Teilhabe. Ziel sollte deshalb sein, die sprachliche Bildung aller Kinder und Jugendlichen mit gezielten Maßnahmen systematisch zu verbessern.
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
Möglichst viele Menschen sollten an wissenschaftlichen Erkenntnissen teilhaben. Vereinfachte Zusammenfassungen von Forschungsergebnissen ermöglichen das.
Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Doku­mentation (ZPID)
Zeitgemäße Bildung soll Menschen auf die digitalisierte Welt von morgen vorbereiten. Die Bildungsforschung kann hierbei Antworten liefern, etwa auf die Frage, wie digitale Medien Lehr- und Lernprozesse verbessern können.
Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
Es ist entscheidend, die Hürden für eine angemessene Gesundheit und Gehirnentwicklung in jungen Jahren zu verstehen und effektive Politikmaßnahmen zur Förderung frühkindlicher Entwicklung zu identifizieren.
RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
Angesichts des technologischen Wandels wird es immer wichtiger, Barrieren beim Zugang zu Weiterbildung im Erwachsenenalter abzubauen, zumal diese vor allem die schwächsten Beschäftigtengruppen von der Teilnahme abhalten.
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Indem wir Bildungsmedien in ihren soziokulturellen, politischen, ökonomischen und historischen Kontexten verorten, generieren wir handlungsorientierte Forschungsergebnisse für die schulische Bildung.
Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Schulerfolg ist nicht nur von den Schüler/innen selbst und ihrem Elternhaus, sondern auch von Lehrpersonen, Schulen und der Bildungspolitik abhängig. Auf allen Ebenen können Schritte zur Bekämpfung von Benachteiligungen gemacht werden.
Universität Luxemburg
In der Bildung ist individuelle Förderung ganz zentral. Ziel sollte es sein, auf die Stärken und Schwächen eines jeden Kindes einzugehen und es so zu fördern, dass es sich nach seinen Möglichkeiten entwickelt.
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Hochschulen für Studierende ohne Abitur zu öffnen, trägt zum Abbau sozialer Benachteiligungen bei. Die Hochschulforschung zeigt, dass Studierende ohne Abitur fast ebenso erfolgreich studieren wie andere.
DZHW – Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
Einen fairen Zugang zu Schulen sicherstellen, Segregation reduzieren und Wettbewerb fördern: das können wissenschaftlich gestaltete Platzvergabeverfahren leisten.
ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
Gut ausgebildete Lehrkräfte stellen das Fundament für gelingende schulische Lernprozesse dar. Die empirische Unterrichtsforschung prüft, welche Angebote wir bereitstellen müssen, um die professionellen Kompetenzen weiter zu steigern.
IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Ungleichheiten im Bildungssystem sind weiterhin eine zentrale Herausforderung. Noch immer beeinflussen soziale Herkunft, Migrationshintergrund und regionale Rahmenbedingungen den Zugang zu Bildung und den Bildungserfolg.
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Die partizipative Gestaltung von digitalen Bildungsmedien ist eine zentrale Grundlage für nachhaltige und konviviale Veränderungen in Schule und Gesellschaft, vor allem in der datafizierten Welt von heute.
Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Digitale Angebote wie zum Beispiel Lern-Apps oder -Spiele können die Entwicklung basisnumerischer Fähigkeiten unterstützen und somit die Grundlage für die spätere Entwicklung mathematischer Fähigkeiten stärken.
Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
Es ist faszinierend, Bildung im breiteren Kontext der Lernforschung zu sehen und auch die Rolle neurowissenschaftlicher Grundlagen des Lernens für die Bildungsforschung zu diskutieren.
Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN)
Gute Bildungsinvestitionen erwirtschaften in aller Regel signifikante gesellschaftliche, fiskalische und individuelle Erträge. Gute Bildungsinvestitionen zielen auf langfristige und nachhaltige Wirkungen ab.
ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
Innovation in (Aus)Bildungssystemen hängt heute wesentlich vom Lernen von anderen ab, sei es im Rahmen von Kooperationen in Schulen, komparativer und multidisziplinärer Bildungsforschung oder Vernetzung in der Bildungspolitik.
Universität Luxemburg
Wir erforschen den Einfluss sozio-emotionaler Fähigkeiten für die Bildungsteilhabe und den Bildungserfolg und beabsichtigen Maßnahmen zu identifizieren, wie diese relevanten Fähigkeiten gezielt gefördert werden können.
GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Entscheidungen für die Bildung sind auf eine empirische Basis angewiesen. Nur so kann man die Ziele von Schule angemessen setzen und das Potenzial von Kindern und Jugendlichen bestmöglich entwickeln.
Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB)
Die Bildungswissenschaft liefert weder unwiderlegbare Fakten, noch spiegelt sie lediglich subjektive Meinungen wider. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist eine differenzierte Betrachtung bildungswissenschaftlicher Evidenz nötig.
Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Doku­mentation (ZPID)
An der Bildungsforschung interessiert mich, die lebenslangen Renditen von frühen Bildungsentscheidungen und -interventionen zu untersuchen.
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
In einer sich dynamisch wandelnden Gesellschaft ist es essenziell, dass alle Erwachsenen lernen können, was sie lernen wollen oder sollen. Wir am DIE forschen und arbeiten daran, das Lernen und die Bildung Erwachsener zu unterstützen.
Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE)
Azubi-Mangel und schleppende Inklusion trotz vieler ungenutzter Potenziale bei Jugendlichen mit niedrigen Schulabschlüssen: Schule, Berufsvorbereitung und Betriebe sind gefordert, diese Potenziale zu entdecken.
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
In der Bildungsforschung gibt es viel empirische Evidenz dafür, dass mit der frühen Bildung besonders hohe Potenziale verknüpft sind, die es gilt frühzeitig zu nutzen und zu fördern.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
Bildungsforschung liefert Erkenntnisse über Bildungsprozesse, deren Rahmenbedingungen und Ergebnisse. Die Berücksichtigung der Befunde ist für die Weiterentwicklung von Bildungsqualität von zentraler Bedeutung.
Institut zur Qualitätssicherung im Bildungswesen (IQB)
Naturwissenschaftliche Bildungsprozesse beginnen lange vor dem Eintritt in die Schule. Kinder zu unterstützen, Motivation und ein erstes naturwissenschaftliches Verständnis zu entwickeln, ist ein zentrales Ziel früher MINT-Bildung.
IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Wenn wir Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördern wollen, muss systematisch auch die bestmögliche Forschung gefördert und ein intensiver, systematischer Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft betrieben werden.
Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung (HIB)
Unsere Studien zeigen, dass sich Aufmerksamkeit im Verlauf der Kindheit entwickelt. Die erfolgreiche Kontrolle von Aufmerksamkeit begünstigt viele Lernprozesse. Deshalb sollten Bildungskonzepte diesen Entwicklungsprozess berücksichtigen.
Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN)
Um Chancengleichheit in Zukunft zu sichern und damit die Basis für unseren Wohlstand, muss Bildungspolitik zur tragenden Säule der Sozialen Marktwirtschaft werden.
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.