Forschende aus Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken, Linguistik, Kultur-, Medien- und Neurowissenschaften, Ökonomie, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Sprachwissenschaft sowie Informationswissenschaft und Informatik an 29 Einrichtungen haben sich im Leibniz-Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale zusammengeschlossen, um ihre Expertise zu bündeln und die Sichtbarkeit der Leibniz-Gemeinschaft in Bildungsfragen bei politischen Entscheidungsträger*innen, Bildungsadministration und in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Für mehr Chancengerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt erforsche ich familiäre und institutionelle Rahmenbedingungen in den ersten sechs Lebensjahren als entscheidende Faktoren für die individuelle kindliche Entwicklung.
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Die Forschung hat gezeigt, dass Sprache ein grundlegender Aspekt für effektives Lehren und Lernen ist. Das Wissen darüber, wie Sprachsysteme funktionieren, ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Bildungsprogramme.
Bildungsprozesse und Arbeitsmarktchancen sind eng miteinander verbunden. Am Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt gilt es, Jugendliche bei ihren Bildungsentscheidungen zu unterstützen und ihre Potenziale voll zu entfalten.
IAB | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Bildung als einen Prozess zu verstehen, der sich über die gesamte Lebensspanne erstreckt, ist eine notwendige Voraussetzung um Chancen zu erkennen und individuelle Potenziale zu nutzen.
Zeitgemäße Bildung soll Menschen auf die digitalisierte Welt von morgen vorbereiten. Die Bildungsforschung kann hierbei Antworten liefern, etwa auf die Frage, wie digitale Medien Lehr- und Lernprozesse verbessern können.
Angesichts des technologischen Wandels wird es immer wichtiger, Barrieren beim Zugang zu Weiterbildung im Erwachsenenalter abzubauen, zumal diese vor allem die schwächsten Beschäftigtengruppen von der Teilnahme abhalten.
WZB | Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Indem wir Bildungsmedien in ihren soziokulturellen, politischen, ökonomischen und historischen Kontexten verorten, generieren wir handlungsorientierte Forschungsergebnisse für die schulische Bildung.
GEI | Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Früher Spracherwerb ist ein zentraler Baustein für erfolgreiche Bildung. Mit der genauen Evaluierung von Sprachstandprofilen können typische und atypische Spracherwerbsverläufe entflochten und individuelle Förderangebote entwickelt werden.
Das 21. Jahrhundert birgt eine Vielzahl an gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen. Internationale Bildungsvergleichsstudien wie PISA leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Bildungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen besser zu verstehen und Bildungsgerechtigkeit für alle zu erhöhen.
Zentrum für Internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) e. V.
Investitionen in frühkindliche Bildung sind ein absoluter No-brainer – sie fördern Chancengerechtigkeit für Kinder, ermöglichen Arbeitsmarktbeteiligung und fördern die Geschlechtergerechtigkeit. Aber den Zugang müssen wir gerecht und einfach gestalten!
ifo Institut | Ludwig-Maximilians-Universität München
Mit meiner Forschung setze ich Impulse für eine chancengerechte Hochschulbildung, die nicht nur die Fachkräfte von morgen ausbildet, sondern die großen Transformationsprozesse des Arbeitsmarkts aktiv mitgestalten kann.
Die Möglichkeiten von KI und adaptiven Lernsysteme sind riesig. Für einen sinnvollen und passgenauen Einsatz im Sinne eines Reallabors brauchen wir Forschung – aus der Perspektive der Psychologie, Bildungswissenschaft, Computerlinguistik und Informatik.
CATALPA – Center of Advanced Technology for Assisted Learning and Predictive Analytics
Bildungsungleichheiten entstehen lange vor der Schule. Der erste Lernort ist die Familie. Evidenzbasierte Familienpolitik und hochwertige frühkindliche Bildungsangebote sind starke Hebel, um ungleiche Startbedingungen auszugleichen.
Einen fairen Zugang zu Schulen sicherstellen, Segregation reduzieren und Wettbewerb fördern: das können wissenschaftlich gestaltete Platzvergabeverfahren leisten.
ZEW | Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
Gut ausgebildete Lehrkräfte stellen das Fundament für gelingende schulische Lernprozesse dar. Die empirische Unterrichtsforschung prüft, welche Angebote wir bereitstellen müssen, um die professionellen Kompetenzen weiter zu steigern.
IPN | Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Die Förderung sprachlicher Bildung erfordert die Kenntnis der sprachlichen Wirklichkeit. Erhebungen zu Mehrsprachigkeit, Spracheinstellungen und sprachlicher Alltagskommunikation sind die Voraussetzung für wirksame Bildungsprogramme.
Ungleichheiten im Bildungssystem sind weiterhin eine zentrale Herausforderung. Noch immer beeinflussen soziale Herkunft, Migrationshintergrund und regionale Rahmenbedingungen den Zugang zu Bildung und den Bildungserfolg.
DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Schulische Bildung vollzieht sich in einer ‚Kultur der Digitalität‘. Unsere Forschung zu Inhalten, Praktiken und Aneignung von (digitalen) Bildungsmedien trägt zum kritisch-reflektieren Umgang mit ihnen bei.
GEI | Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut
Damit Innovation und wirtschaftlicher Fortschritt gelingen, müssen Menschen die Chance haben, ihre Fähigkeiten und Talente zu entfalten. Chancengerechtigkeit in der Bildung ist daher ein zentraler Motor für Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Es ist faszinierend, Bildung im breiteren Kontext der Lernforschung zu sehen und auch die Rolle neurowissenschaftlicher Grundlagen des Lernens für die Bildungsforschung zu diskutieren.
Gute Bildungsinvestitionen erwirtschaften in aller Regel signifikante gesellschaftliche, fiskalische und individuelle Erträge. Gute Bildungsinvestitionen zielen auf langfristige und nachhaltige Wirkungen ab.
ZEW | Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim
Innovation in (Aus)Bildungssystemen hängt heute wesentlich vom Lernen von anderen ab, sei es im Rahmen von Kooperationen in Schulen, komparativer und multidisziplinärer Bildungsforschung oder Vernetzung in der Bildungspolitik.
Wir erforschen den Einfluss sozio-emotionaler Fähigkeiten für die Bildungsteilhabe und den Bildungserfolg und beabsichtigen Maßnahmen zu identifizieren, wie diese relevanten Fähigkeiten gezielt gefördert werden können.
Das Department verbindet die Perspektiven der Erziehungswissenschaft, der Psychologie und der Soziologie und beteiligt sich an bundesweit geförderten Projekten, die neben der Forschung auch den Transfer der Forschungsbefunde in den Mittelpunkt stellen.
Dep. E. – Uni Potsdam | Department Erziehungswissenschaften der Universität Potsdam
Fakten erlangen in gesellschaftlichen Debatten unserer Zeit oft weniger Aufmerksamkeit als Meinungen und falsche Information. Wir erforschen, wie die Berücksichtigung von wissenschaftlicher Evidenz gesteigert werden kann.
Am Department generieren wir belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse, die für eine Optimierung des schulischen Bildungssystems relevant sind – z.B. für den Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen oder für die Gestaltung digital gestützten Unterricht.
Dep. E. – Uni Potsdam | Department Erziehungswissenschaften der Universität Potsdam
Azubi-Mangel und schleppende Inklusion trotz vieler ungenutzter Potenziale bei Jugendlichen mit niedrigen Schulabschlüssen: Schule, Berufsvorbereitung und Betriebe sind gefordert, diese Potenziale zu entdecken.
WZB | Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
In der Kooperation von Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken untersuchen wir praxistaugliche Förderkonzepte. Transferforschung und die Professionalisierung von Lehrkräften sichern dabei eine nachhaltige Implementation.
Bildungstechnologien und KI verändern in immer schnellerer Iteration, wie wir Lernen. Wir brauchen anwendungsnahe Forschung, um skalierbare Ansätze für ein menschenzentriertes Lernen durch und mit Technologie zu fördern. Mit unserem Reallabor-Gedanken setzen wir da an.
CATALPA – Center of Advanced Technology for Assisted Learning and Predictive Analytics
In einer alternden Gesellschaft, wie Deutschland, ist Bildung von elementarer Bedeutung. Es muss darum gehen von Anfang an alle Bildungspotenziale zu nutzen, wenn dem Rückgang im Erwerbspersonenpotential begegnet werden soll.
Bildungsforschung liefert Erkenntnisse über Bildungsprozesse, deren Rahmenbedingungen und Ergebnisse. Die Berücksichtigung der Befunde ist für die Weiterentwicklung von Bildungsqualität von zentraler Bedeutung.
IQB | Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen
Wenn wir Schüler*innen bestmöglich fördern wollen, muss systematisch auch die bestmögliche Forschung gefördert und ein intensiver, systematischer Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft betrieben werden.
HIB | Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung
Unsere Studien zeigen, dass sich Aufmerksamkeit im Verlauf der Kindheit entwickelt. Die erfolgreiche Kontrolle von Aufmerksamkeit begünstigt viele Lernprozesse. Deshalb sollten Bildungskonzepte diesen Entwicklungsprozess berücksichtigen.
Grammatik – basale Kompetenz um sprachliches Wissen zu entdecken und zu entwickeln: Die Sprachwissenschaft erforscht das Gesamtspektrum des Sprachsystems und stellt so für sprachliche Bildung und Unterricht die zentrale Bezugswissenschaft dar.
Um Chancengleichheit in Zukunft zu sichern und damit die Basis für unseren Wohlstand, muss Bildungspolitik zur tragenden Säule der Sozialen Marktwirtschaft werden.
Ulrike Cress: Leibniz-Institut für Wissensmedien/Paavo Ruch
Martin Ehlert: David Ausserhofer
Eckhardt Fuchs: David Ausserhofer
Natalgia Gagarina: /
Samuel Greiff: /
Henning Hermes: ifo Institut
Friederike Hertweck: Sven Lorenz/RWI
Friedrich Hesse: /
Mathias Hübener: privat
Thilo Klein: /
Olaf Köller: Bilderinstitut, Gesine Born
Henning Lobin : T. W. Klein
Kai Maaz: fotorismus für DIPF
Marcel Mierwald: Kristina Rottig/TU Braunschweig
Guido Neidhöfer: ZEW
Frank Ohl : R. Blumenstein
Friedhelm Pfeiffer: ZEW
Justin J. Powell: Michel Brumat/Universität Luxemburg
Beatrice Rammstedt: Markus Heissler
Dirk Richter: Die Hoffotografen
Kai Sassenberg: Bettina Leuchtenberg/Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID)
Katharina Scheiter: Universität Potsdam Tobias Hopfgarten
Heike Solga: David Ausserhofer
Elmar Souvignir: privat
Marcus Matthäus Specht: Henrik Schipper
C. Katharina Spieß: BIB
Petra Stanat: Schultzik/13465 Berlin
Ulrich Trautwein: Andreas Weise/factum
Nicole Wetzel : Nicole Wetzel
Angelika Wöllstein: /
Ludger Wößmann: LMU
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