Der zweite Workshop des Projektes Integration CAN-D fand am Transferzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Thema der Veranstaltung war „Knowledge transfer/mobilization in refugee research: Experiences and concepts from Germany and Canada”.
Im Dezember 2018 haben sich etwa 25 Forscherinnen und Forscher in Heidelberg zusammengefunden, um sich über aktuelle Konzepte des Wissenstransfers im Bereich der Flucht- und Migrationsforschung auszutauschen. Wissenstransfer oder auch Wissensmobilisierung ist ein Konzept, das sich gerade in der Entwicklung befindet. Eine klare und übergreifende Systematisierung fehlt daher noch in vielen Bereichen. Je nach Perspektive werden daher unterschiedliche Ansätze und Schemata als Wissenstransfer betrachtet.
Der Workshop setzte sich so das Ziel, einen Überblick über die wichtigsten Bereiche und Formen der Wissensmobilisierung zu geben: Kommunikation und Information, Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie Kooperation. In diesem Rahmen wurden Ansätze verschiedener Projekte zur Wissensmobilisierung diskutiert. So stellten beispielsweise die Immigrant Services Association of Nova Scotia in Halifax (Kanada), das Muslim Resource Centre for Social Support and Integration in London, Ontario (Kanada), das Real-World-Labor (Real-Labor Asyl) in Heidelberg (Deutschland) und verschiedene Forschungsprojekte im Bereich Bildung und Lehrerbildung ihre Konzepte vor.
Der erste Workshop des Projektes Integration-CAN-D fand am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation zu den Themen „Doing research with refugee participants: Experience and challenges″, „Diagnostic Language tests: Standardized methods and new developments” und „Facilitating the exchange of research materials, instruments and data” in Frankfurt am Main statt.
Die Integration CAN-D Summer School fand vom 9. bis 13. September 2019 in München in Kooperation mit der LMU statt. Sie richtete sich an fortgeschrittene Promovierende und promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen, die zu den Themen Flucht und Integration arbeiten. 22 Nachwuchsforschende (sieben von ihnen aus Kanada) und neun Expert*innen nahmen das Angebot des einwöchigen Austausches wahr. Neben intensiven Kleingruppenarbeiten, fünf Keynotes und einem Workshop zum Thema Transfer in der Fluchtforschung wurde auch der Austausch mit lokalen Organisationen, die mit Geflüchteten arbeiten, ermöglicht.
Projekte des Netzwerks Integration CAN-D stellten ihre Arbeit auf der Konferenz der AERA (American Educational Research Association) in New York (USA) vor.
Programmübersicht
Das Projekt Integration CAN-D organisierte ein Panel (Session 4.5) zum Thema „Research-Cooperation Network between Canada and Germany on the Integration of Refugees” bei der Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung in Eichstätt. Dort hielt es außerdem einen Vortrag im Rahmen der Session „AG International: International Networks in Forced Migration Studies: Opportunities and Challenges”.
Programmübersicht
Das Projekt Integration CAN-D gestaltete auf der Konferenz 2019 der AERA (American Educational Research Association) in Toronto (Kanada) zwei Roundtables zum Thema der deutsch-kanadischen Forschungszusammenarbeit in Kooperation mit den International Sessions des ICE (International Cooperation in Education).
Immer mehr Unternehmen der Region beschäftigen Geflüchtete oder denken darüber nach, Geflüchtete zukünftig einzustellen. Was sind erfolgversprechende Wege, wo liegen möglicherweise Herausforderungen? Das Projekt „Soziale Kompetenzen für Auszubildende und Mediationstraining für Ausbilder*innen“ (SKM) an der Universität Vechta hat im Fokus, die Chancen für einen Ausbildungserfolg von Auszubildenden mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund zu erhöhen. Gemeinsam mit dem internationalen Projekt Integration CAN-D laden die Projektteams unter Beteiligung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie am 13. November zu einem Netzwerktreffen ein.
Im Rahmen des Projekts SKM – unter Leitung von Frau Prof. Dr. Margit Stein – wurden bereits Schritte unternommen, um Beteiligte rund um das Thema der dualen Berufsausbildung von Geflüchteten miteinander zu vernetzen. So begleiten zum Beispiel Studierende der Universität Vechta die Neuangekommenen bei ihrer Ausbildung. Außerdem können Ausbilderinnen und Ausbilder auch Coaching- und Mediationsangebote nutzen oder Workshops besuchen.
Das Ziel des von Frau Prof. Dr. Karin Zimmer geleiteten Projekts zur „Deutsch-kanadischen Forschungszusammenarbeit zur Integration von Geflüchteten“ ist es, gemeinsame Aktivitäten in Deutschland und Kanada zu initiieren und auszubauen. Gleichzeitig soll die Basis für eine vergleichende Betrachtung geschaffen werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Projekt dabei unterstützen, deutsche Perspektiven auf die berufliche Integration von Geflüchteten in Austausch mit kanadischen Strategien zu bringen. Dies soll Möglichkeiten eröffnen, gemeinsam erfolgversprechende Strategien für die Region und die Aus- und Fortbildung im eigenen Unternehmen zu entwickeln.
“Research on Intervention and Implementation in Education: Current State, Challenges, and Perspectives for Empirical Educational Research”
Angesichts steigender Erwartungen an eine evidenzbasierte Bildungspolitik und -praxis stellt sich für die Bildungsforschung die Frage nach der Konzeption und inhaltlichen Ausgestaltung von Interventions- und Implementationsstudien.
Vor diesem Hintergrund organisierte das DIE | Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. gemeinsam mit dem DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, dem IPN | Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik und dem HIB | Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung als gemeinsames Vorhaben innerhalb des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotenziale eine internationale Fachtagung.
Sie fand am 22. Mai 2017 in Berlin statt. Ziel der Fachtagung war es, nationale und internationale sowie interdisziplinäre Arbeitsbeziehungen innerhalb des Leibniz-Forschungsverbundes Bildungspotenziale und darüber hinaus aufzubauen bzw. zu intensivieren.
Programmübersicht
Der Nachbericht zur Veranstaltung erschien ursprünglich in DIE Zeitschrift, Ausgabe 3/2017. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des W. Bertelsmann-Verlages.
„Gute sprachliche Bildung“
Im Mittelpunkt des Bildungspolitischen Forums 2020 stand der Zusammenhang von sprachlicher Bildung, Schulerfolg und Teilhabe, der aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert wurde.
Aufgrund der anhaltenden Covid-19 Pandemie fand das diesjährige Bildungspolitische Forum am 29. Oktober 2020 erstmals ausschließlich im digitalen Raum statt. Die inhaltliche Konzeption übernahm federführend das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache. Im Rahmen der Bildungsdialoge kooperierten wir in diesem Jahr außerdem mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Moderiert wurde das Forum von Martin Spiewak (DIE ZEIT)
Die CIDER-LERN Konferenz findet an der Universität Luxemburg in Luxemburg statt mit Keynote-Vorträgen von Prof. Dr. Dave Baker (Penn State University), Prof. Dr. Rolf Becker (Universität Bern) und Prof. Dr. Anna Vignoles (University of Cambridge).
Der Call for Papers ist bis zum 1. Juni 2020 geöffnet.