Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland

INSIDE

In dem Kooperationsprojekt des Leibniz‐Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi), des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) und der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • In welcher Weise wird schulische Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland umgesetzt?
  • Unter welchen Bedingungen führt Inklusion zu einer erfolgreichen individuellen Entwicklung von Schüler*innen mit sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF) und welche Effekte hat die inklusive Beschulung auf deren nicht förderbedürftige Klassenkamerad*innen
  • Wie werden Unterrichtsprozesse entsprechend der individuellen Lernausgangslagen adaptiv und differenziert gestaltet?

Die Beantwortung erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Gewährleistungen der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). Zudem wird das Projekt durch Beteiligte aus der Zivilgesellschaft (Entscheidungstragende, Praktiker*innen, Interessensvertretungen) begleitet. In einem ersten Schritt werden Schulleitungen der verschiedenen Schularten im Sekundarbereich im Rahmen einer Onlineerhebung befragt. Daraus erfolgt eine gezielte Auswahl von Schulen, deren Schüler*innen im zweiten Schritt über mehrere Jahre hinweg begleitet werden. Geplant sind hier Kompetenztestungen und Fragebogen für die Schülerschaft, Fragebogen für Schulleitungen und Lehrkräfte sowie eine telefonische Elternbefragung. Darüber hinaus wird eine vertiefende Untersuchung der Unterrichtsgestaltung durch den Einsatz von Unterrichtstagebüchern erfolgen.

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