Interdisziplinär arbeiten – ein kostenloser Online Kurs für Forschende

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Doctoral Researcher (f/m/x)

For the Research Group “Varieties of Reproduction Regimes” (headed by Dr. Hannah Zagel) the WZB Berlin Social Science Center invites applications for the fixed-term position as a
 
Doctoral Researcher (f/m/x)

from 1 October 2022 to 31 March 2025 at 65% of the regular working hours (currently 25.35 hrs/week). An extension until 30 September 2026 is intended (subject to funding).

„Es ist absolut notwendig die basalen Fertigkeiten zu fördern, um Bildungsgerechtigkeit herzustellen“

Heute (01. Juli 2022) hat das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen den IQB-Bildungstrend 2021 im Primarbereich veröffentlicht, den sie im Auftrag der Kultusministerkonferenz durchführen. Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, erklärt dazu:

„Der IQB-Bildungstrend 2021 zeigt bedauerlicherweise, dass sich die Kompetenzen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland im Fach Deutsch signifikant verschlechtert haben. Das trifft sowohl auf den Kompetenzbereich Lesen als auch das Zuhören und die Orthografie zu. Wir dürfen den Kompetenzrückgang, der in Teilen einem halben Schuljahr entspricht, nicht hinnehmen. Wir müssen alles daran setzen, dass alle Schülerinnen und Schüler die Mindeststandards erreichen, damit sie über zentrale Kompetenzen verfügen und bestmögliche Bildungschancen haben.

Der Bericht verdeutlicht auch, dass der Zusammenhang von sozialer Herkunft und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler enger geworden ist. Es liegt nahe, dass die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen an den Schulen dies verschärft haben. Dieser Entwicklung müssen wir entgegenarbeiten und Förderprogramme – vor allem für sozial benachteiligte und leistungsschwache Kinder – vorantreiben.

Es ist absolut notwendig, die basalen Fertigkeiten zu fördern, um Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Daher müssen Bund und Länder weiter systematische Förderstrategien und konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen. Aus der Forschung wissen wir, welche Konzepte und Maßnahmen wirksam sind. Zentral ist, dass diese Erkenntnisse auch in den Schulen ankommen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bund-Länder-Initiativen Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung und Schule macht stark.“

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Frauke König, Kommunikation
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
Tel. 0221 – 470 4758

 

Über das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache ist ein durch die Stiftung Mercator initiiertes und gefördertes Institut der Universität zu Köln. Es will sprachliche Bildung verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, erforscht und entwickelt es innovative Konzepte, Maßnahmen und Instrumente für sprachliche Bildung. Es bildet regional Lehramtsstudierende aus sowie bundesweit Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas, Schulen und der Erwachsenenbildung fort und bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt für Entscheidungsträger in Bildungspolitik und -verwaltung sowie Bildungspraxis auf. Mit seiner Forschung und seinen wissenschaftlichen Serviceleistungen zu sprachlicher Bildung in einer mehrsprachigen Gesellschaft trägt das Mercator-Institut zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem bei.

Weitere Informationen unter www.mercator-institut-sprachfoerderung.de

Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/MISprachbildung

Koordinator*in LEAD gesucht (100%, E 13 TV-L)

Das LEAD Graduate School & Research Network an der Universität Tübingen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen einer Mutterschutz- und Elternzeitvertretung ein*e neu*e Kolleg*in. Bewerbungsfrist ist der 13. Juli 2022.

Zur Stellenausschreibung.

PhD für das HIB gesucht (75%, E 13 TV-L)

Das Hector Institut für empirische Bildungsforschung sucht ein*e PhD Kandidat*in im Bereich der Künstlichen Intelligenz in der Bildung und der psychologischen Forschung von Motivation, Selbstregulierung und Lernen. Die Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2022.

Zur Stellenausschreibung.

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Doktorand:in oder Postdoc)

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH (WZB) sucht für die Forschungsgruppe „Nationales Bildungspanel: Berufsbildung und lebenslanges Lernen“ (NEPS, Leitung: Prof. Dr. Martin Ehlert) ab dem 15.10.2022 befristet bis 31.12.2027

eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (Doktorand:in oder Postdoc).

Je nach Qualifikation umfasst die Stelle 70 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (derzeit 27,3 Stunden) ohne abgeschlossene Promotion (Entgeltgruppe 13) oder 100 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (derzeit 39 Stunden) mit abgeschlossener Promotion (Entgeltgruppe 14).

Erste Partnerschul-Plakette offiziell überreicht

Im Juni ist erstmals eine Partnerschul-Plakette des Mercator-Instituts an einer Schule überreicht worden: Damit gehört ab sofort auch die Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht zu dem Partnerschulnetzwerk von derzeit 37 Schulen in Nordrhein-Westfalen.

Die Partnerschulen gibt es bereits seit 2020, jedoch ruhte das Projekt während der Corona-Pandemie zeitweise, sodass die Übergabe der Plakette nun erstmals vor Ort möglich war. Seit Wiederaufnahme des Projekts Ende 2021 steigt die Zahl der Partnerschulen kontinuierlich an.

Der Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht ist der Status Partnerschule der Mercator-Instituts für die Beteiligung an dem Projekt Sprachkompetenzen neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler verliehen worden. Darin untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mercator-Instituts die sprachlichen Fähigkeiten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern im Deutschen, Englischen sowie in einer weiteren Erstsprache und sie nehmen den Zusammenhang zwischen sprachlichen Fähigkeiten in den drei Sprachen in den Blick. Dazu führen sie unter anderem Befragungen durch und widmen sich insbesondere den Themen Leseverständnis und dem Wortschatz.

„Die enge Zusammenarbeit mit dem Mercator-Institut stärkt gezielt die sprachliche Bildung unserer Schülerinnen und Schüler. Der enge und kontinuierliche Austausch zwischen Theorie und Praxis innerhalb des Partnerschulnetzwerks unterstützt hierbei eine fundierte und nachhaltige Umsetzung von Sprachlernkonzepten, von der alle Beteiligten nur profitieren können. Für uns als Schule ist dabei wertvoll, dass es sich um ein langfristig angelegtes Projekt handelt, dessen Ergebnisse damit nachhaltiger verstetigt werden können“, sagt Schulleiter Peter Ruske.

Die Partnerschulen leisten einen wichtigen Beitrag zum Theorie-Praxis-Transfer im Bereich der sprachlichen Bildung. Der intensive Austausch zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Mercator-Instituts und den Partnerschulen unterstützt eine anwendungsorientierte und praxisnahe Forschung zu aktuellen und gesellschaftlich relevanten Fragen sprachlicher Bildung. „Wir greifen die Interessen und Herausforderungen von Lehrenden und Lernenden aus der schulischen Praxis auf und sorgen dafür, dass die Forschungsergebnisse einen konkreten Nutzen für die Arbeit in den Bildungseinrichtungen erbringen“, betont Petr Frantik, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Mercator-Instituts und Koordinator des Partnerschulnetzwerkes. „Auf dieser Grundlagen entwickeln wird gemeinsam mit den Partnerschulen Konzepte sprachlicher Bildung weiter.“

Durch aktive Beteiligung an Forschungsprozessen des Mercator-Instituts haben Schulen weiterhin die Möglichkeit, dem Netzwerk beizutreten und können sich dafür bei Petr Frantik () melden.

Eine erste übergreifende Bildungsbilanz im Licht der Corona-Pandemie

Die Entwicklung des Bildungswesens war in den vergangenen zwei Jahren maßgeblich von der Corona-Pandemie geprägt. Das wird auch im heute veröffentlichten 9. nationalen Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2022" deutlich. Unter anderem wurden die digitalen Bildungsangebote enorm ausgebaut, ohne den Wegfall von Präsenzformaten überall ersetzen zu können. Zugleich ergaben sich große Zusatzbelastungen für Familien, Lernende und die pädagogischen Fachkräfte. Das Bildungspersonal steht auch im Mittelpunkt des Schwerpunktkapitels des Berichts. Wichtige Befunde: Der Bedarf an Qualifizierung steigt, und vor allem im Kita- und Schulbereich fehlt Personal.

Antrittsvorlesung von Michael Wrase

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