Bildung durch Sprache und Schrift

BiSS

“Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS)” war ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm, in dem Verbünde aus Kindertageseinrichtungen und Schulen eng zusammenarbeiteten, um ihre Erfahrungen auszutauschen und abgestimmte Maßnahmen der Sprachbildung umzusetzen.

Im Rahmen dieses Programms sollten die sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie die in den Bundesländern eingeführten Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus unterstützte das Programm die erforderliche Fort- und Weiterqualifizierung des pädagogischen Kindergartenpersonals sowie der Lehrkräfte. Ein Trägerkonsortium übernahm die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.

Das Trägerkonsortium bestand aus dem MI in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität zu Köln, dem DIPF und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit IQB.

Die Aufgaben des DIPF innerhalb des Trägerkonsortiums umfassten die inhaltliche Beratung im Elementarbereich, den Aufbau eines Informations- und Kommunikationssystems sowie die Pflege und Weiterentwicklung von “Toolboxen”, in denen Informationen zu eingesetzten diagnostischen Instrumenten und Fördermaßnahmen (Tools) auf einem zentralen Server für die beteiligten Verbünde verfügbar gemacht wurden. Die Informations- und Kommunikationsplattform ist seit Frühjahr 2014 unter biss-sprachbildung.de verfügbar.

Am Mercator-Institut wurden unter Leitung von Dr. Christiane Schöneberger u.a. Blended-Learning-Kurse zur nachhaltigen Qualifizierung der teilnehmenden Fach- und Lehrkräfte in den Ländern entwickelt.

Netzwerkmitglieder