Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

Das DIW Berlin ist eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland. Die Kernaufgaben sind anwendungsorientierte Grundlagenforschung, wirtschaftspolitische Beratung und das Bereitstellen von Forschungsinfrastruktur. Die besonderen Stärken des DIW Berlin liegen in der großen thematischen Breite der wissenschaftlichen Arbeit, dem hohen Maß an Interdisziplinarität sowie dem Zugang zu exzellenten empirischen Daten – hierfür steht beispielsweise das am DIW Berlin beheimatete Sozio-oekonomische Panel (SOEP), eine der weltweit besten Datenquellen zur sozio-ökonomischen Lage in Deutschland. Das DIW Berlin hat neun Forschungsabteilungen. Thematisch gliedert sich die wissenschaftliche Arbeit des Instituts in vier Forschungsbereiche (1) Makroökonomie und Finanzmärkte, (2) Nachhaltigkeit, (3) Industrieökonomie, (4) öffentliche Finanzen und Lebenslagen. Die Bearbeitung bildungsrelevanter Fragestellungen aus mikroökonomischer Perspektive erfolgt im letztgenannten Forschungsbereich. Bildungsbezogene Fragen stehen im Fokus der Abteilung Bildung und Familie, aber auch in den anderen beiden Abteilungen, welche dem Cluster angehören, darunter auch in der Forschungsbasierten Infrastruktureinrichtung SOEP, werden bildungsbezogenen Forschungsfragen empirisch beantwortet. Forschungsschwerpunkte sind der Erwerb von Fähigkeiten im Lebensverlauf und die Evaluierung institutioneller Rahmenbedingungen des deutschen Bildungssystems. Es werden auch damit verbundene Fragen von Bildungsungleichheiten untersucht. Die Abteilung Bildung und Familie fokussiert u. a. die frühe Kindheit, einer für den gesamten Lebenszyklus zentralen Phase. Mit dieser Schwerpunktsetzung verbinden sich bildungsökonomische Fragestellungen insbesondere mit solchen aus der Familienforschung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der tertiären Bildung und dem Übergang von der Schule in die berufliche Bildung.

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