Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern zwischen 1850 und 1918

Die Welt der Kinder

Das modellbildend angelegte E-Humanities-Projekt versprach durch engste Zusammenarbeit von Historikerinnen und Historikern, Informatikerinnen und Informatikern sowie Informationswissenschaftlerinnen und Informationswissenschaftlern neue Erkenntnisse zu einer Periode beschleunigter Wissenserzeugung, die durch Globalisierung und Nationalisierung zugleich geprägt war. In transdisziplinär-explorativer Forschung wurden für die Analyse großer (digitaler) Quellenkorpora nachnutzbare Instrumente entwickelt, die der Semantik unterschiedlicher Bildungsmedien des 19. Jahrhunderts gerecht werden und ‚qualitative‘ Strukturen aufdecken. Dies eröffnete neue Zugänge zu „Massen“-Quellen, die zeittypische Muster der Weltdeutung und Elemente kulturellen Gedächtnisses gespiegelt und geformt haben, aber allein mit hermeneutischen Methoden kaum zu durchdringen waren. Verwendet wurden daher diachrone und synchrone Analysen zur (Trans-)Formation von Wissensbeständen sowie Metaanalysen zu Erkenntnispotenzialen und -grenzen digitaler Verfahren.

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