Bildung im digitalen Wandel: Neues Buch über die Rolle des Lehrpersonals

Angehenden Lehrkräften kommt für das das Unterrichten mit digitalen Medien eine Schlüsselposition zu. Welche individuellen Faktoren begünstigen eine Digitalisierung des Unterrichts? Welche Kompetenzen werden hierfür von den angehenden Lehrkräften benötigt? Und wie können diese bestmöglich geschult werden?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das aktuell im Waxmann-Verlag veröffentlichte Sammelwerk „Bildung im digitalen Wandel. Die Bedeutung für das pädagogische Personal und für die Aus- und Fortbildung“. Im Reviewformat werden darin die wichtigste Forschung und Literatur zum Thema zusammengefasst und ausgewertet. Der Band ist im Rahmen des Metavorhabens „Digitalisierung im Bildungsbereich“, einem Kooperationsprojekt des Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen (IWM), dem Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), dem deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und der Universität Duisburg-Essen, entstanden.
Mit dem Kapitel von Marcel Capparozza und Dr. Gabriele Irle leistet das IWM einen Beitrag zur Digitalisierung im Sektor Lehrerbildung. In ihrem Review beleuchten die beiden IWM-Forschenden die Bedeutung von Lehrerausbildenden für die Vorbereitung von zukünftigen Lehrkräften auf das Unterrichten mit digitalen Medien. Neben konkreten Kompetenzen werden auch der Einfluss individueller Faktoren sowie die Rolle institutioneller Unterstützung thematisiert. Für ihr Review hatten die beiden Autoren 15 Studien zu Lehrerausbildenden systematisch aufbereitet und Empfehlungen für die Forschung und die Lehrerbildung im deutschsprachigen Raum abgeleitet.
Das vorliegende Sammelwerk ist der erste Band der künftig jährlich erscheinenden Reihe „Digitalisierung in der Bildung“. Es liegt in einer Printfassung vor und ist als digitale Open-Acces Publikation frei zugänglich.

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